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In der christlichen Kirche markiert die Konfirmation den Übergang in das kirchliche Erwachsenenalter. Hiermit bestätigt der Konfirmand erneut die Taufe , festigt seinen christlichen Glauben und seine Kirchenzugehörigkeit.

Zur Vorbereitung gehört ein Konfirmandenunterricht, der meistens ein bis eineinhalb Jahre dauert und in der Regel einmal wöchentlich stattfindet. In diesem werden Glaubensinhalte-und Fragen behandelt. Daneben gibt es meistens noch eine gemeinsame Freizeit und Praktika, in denen zum Beispiel andere Glaubensgemeinschaften kennengelernt werden. Der Konfirmationsunterricht wird von Pastoren und Diakonen abgehalten. Während dieser Zeit müssen auch regelmäßig Gottesdienste besucht werden.

Meist werden die Jugendlichen mit 14 Jahren konfirmiert. In diesem Alter sind sie religionsmündig und können selber über ihre Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft entscheiden. Die Konfirmation findet im Rahmen eines Festgottesdienstes statt. Hier sollen die Konfirmanden ihren Glauben öffentlich bekräftigen. Dies geschieht durch das gemeinsame Sprechen des Glaubensbekenntnisses. Den Segen empfangen die Konfirmanden durch Handauflegen des Pastoren und erhalten einen biblischen Konfirmationsspruch, den sie sich vielfach selber vorher aussuchen.

Oft findet am Abend vor der Konfirmation ein Abendmahl für die zu Konfirmierenden statt. Nach der kirchlichen Feier gibt meist ein Fest im Familienkreis, bei dem der Konfirmand Geschenke erhält. Bei der Konfirmation tragen die Jungen traditionsgemäß einen schwarzen Anzug und die Mädchen ein schwarzes Kleid.

Heute gibt es aber auch immer mehr Gemeinden, in denen die Konfirmanden festliche, aber keinesfalls immer nur schwarze Kleidung anhaben. Die Mädchen wählen oft einen dunklen Rock mit weißer Bluse und einem Blazer oder ein elegantes Kleid in ruhigen Farbtönen.

Jungen tagen gerne einen schicken Anzug, der mit einem Hemd in weiß, beige oder weinrot kombiniert werden kann.
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